Ausbildungslehrgang 2022 in Heidelberg:
in acht Modulen zum zertifizierten Mediator oder Mediatorin

Die Anmeldung ist schriftlich bei der Universität Heidelberg möglich.
Klicken Sie auf den Button für die Anmeldung und senden Sie das PDF an die dort angegebene Anschrift.

Modul 7: Ablauf / Rahmenbedingungen II

12 Stunden, Leitung: Dagmar Lägler
* Zur Zeit ausgebucht. Keine Plätze verfügbar.

Fr., 23.09. - Sa., 24.09.2022

390,00 €

Modul 8: Persönliche Kompetenz, Haltung und Rollenverständnis

12 Stunden, Leitung: Lis Ripke
* Zur Zeit ausgebucht. Keine Plätze verfügbar.

Fr., 21.10. - Sa., 22.10.2022

390,00 €


 

Ausbildungslehrgang 2023 in Heidelberg:
in acht Modulen zum zertifizierten Mediator oder Mediatorin

Die Anmeldung ist schriftlich bei der Universität Heidelberg möglich.
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Modul 1: Grundlagen und Verfahren

24 Stunden, Leitung: Lis Ripke

Mi., 01.03. - Sa., 04.03.2023

950,00 €

+ Tagungspauschale 

Modul 2: Kommunikationstechniken

18 Stunden, Leitung: Lis Ripke

Do., 16.03. - Sa., 18.03.2023

580,00 €

Modul 3: Verhandlungstheorien in der Mediation

12 Stunden, Leitung: Lis Ripke

Fr., 31.03. - Sa., 01.04.2023

390,00 €

Modul 4: Konfliktkompetenz für Mediatoren

12 Stunden, Leitung: Thomas Ruettgers

Fr., 12.05. - Sa., 13.05.2023

390,00 €

Modul 5: Mediation und Recht

18 Stunden, Leitung: Lis Ripke

Do., 22.06. - Sa., 24.06.2023

580,00 €

Modul 6: Ablauf / Rahmenbedingungen I

12 Stunden, Leitung: Frank Glowitz

Fr., 14.07. - Sa., 15.07.2023

390,00 €

Modul 7: Ablauf / Rahmenbedingungen II

12 Stunden, Leitung: Dagmar Lägler

Fr., 22.09. - Sa., 23.09.2023

390,00 €

Modul 8: Persönliche Kompetenz, Haltung und Rollenverständnis

12 Stunden, Leitung: Lis Ripke

Fr., 13.10. - Sa., 14.10.2023

390,00 €


 

Ausbildungslehrgang 2022 in Berlin
in zwei Blöcken zum zertifizierten Mediator oder Mediatorin

Die Anmeldung ist schriftlich bei der Universität Heidelberg möglich.
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120H-Ausbildungslehrgang zum zertifizierten Mediator/in (ZMediatAusbV)

120 Stunden, Leitung: Lis Ripke
Der Ausbildungslehrgang findet statt in zwei Blöcken von 01.08.-07.08.2022 und von 05.12.-11.12.2022 im Großraum Berlin

Mo., 01.08. - So., 11.12.2022

4390,00 €

AUSBILDUNG ZUM ZERTIFIZIERTEN MEDIATOR

120-H-AUSBILDUNGSLEHRGANG 2022 NACH §2 ZMediatAusbV

Die Ausbildung setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

  • Der Lehrgang umfasst zwei Blöcke, je sieben Tage im August und Dezember. Er vermittelt in 120 Stunden theoretische Inhalte verbunden mit praktischen Übungen und Rollenspielen sowie Peergrouparbeit. Die obligatorische Peergrouparbeit dient der strukturierten Nachbereitung der Seminarinhalte und fördert die Integration des Gelernten in das eigene Handeln. Die Peergroups werden durch vorgegebene Anleitungen und Learning Nuggets – ca. 15-minütige Lernvideos oder Audiodateien – unterstützt. 
  • Um die Bezeichnung „Zertifizierter Mediator“ führen zu können, muss während des Lehrgangs oder spätestens ein Jahr nach dessen Abschluss eine Mediation als Mediator*in oder Co-Mediator*in durchgeführt und mit einer Einzelsupervision bei der Studienleitung abgeschlossen werden. 

BLOCK I 01.08. – 07.08.2022

Inhalte

  • Einführung und Grundlagen der Mediation   (18H)
  • Gesprächsführung und Kommunikationstechniken in der Mediation   (18H)
  • Verhandlungstechniken und Verhandlungskompetenz in der Mediation   (12H)
  • Konfliktkompetenz der Mediatorin  / des Mediators  (12H)

Trainer*innen

  • Lis Ripke
  • Frank Glowitz
  • Thomas Rüttgers

BLOCK II 05.12. – 11.12.2022

Inhalte

  • Recht der Mediation   (6H)
  • Recht in der Mediation   (12H)
  • Ablauf und Rahmenbedingungen der Mediation   (30H)
  • Persönliche Kompetenz, Haltung, Rollenverständnis  (12H)

Trainer*innen

  • Frank Glowitz
  • Dr. Isabell Lütkehaus
  • Dagmar Lägler 
  • Lis Ripke

Bitte entnehmen Sie weitere Informationen den drei nebenstehenden Download-Links zur Anmeldung, Flyer und mehr Infos.


 

Fortbildungsseminare gemäß §3 ZMediatAusbV

Die Anmeldung ist schriftlich bei der Universität Heidelberg möglich.
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Offene Gruppensupervision (Fortbildung nach §3 ZMediatAusbV)

6 Stunden, Leitung: Lis Ripke

Fr., 16.09.2022

190,00 €

Kann optional für Erwerb der Lizenz BM® genutzt werden (2.8 Ausbildungsrichtlinie) und Lizensierung BAFM

Mit Kommunikationskompetenz zum integrativen Verhandeln

15 Stunden, Leitung: Lis Ripke

Mo., 26.09. - Di., 27.09.2022

450,00 €

Dieser Kurs ist für alle gedacht, die ihre Kompetenz bezüglich Kommunikation und Verhandeln erweitern wollen. Wir werden verstehen und üben, wie man vom streitigen, distributiven Verhandeln zum sachgerechten Verhandeln mit einem integrativen Verhandlungsstil kommt. Da in einer Auseinandersetzung die Kommunikation in der Regel gestört ist, wollen wir im Seminar verstehen und üben, welche Haltung und welche Methoden zu einer gelingenden Kommunikation führen. Dazu wird neben den Fragetechniken vor allen Dingen das Tool Paraphrasieren und wechselseitige Intervention vorgestellt, demonstriert und dann unter Anleitung der Seminarleiterin im Rollenspiel angewendet. Schwierige Situationen in Verhandlungen, wie Widerstände, Manipulation oder Machtunterschiede werden besprochen und der Umgang mit ihnen eingeübt. 

Kann optional für Erwerb der Lizenz BM® genutzt werden (2.8 Ausbildungsrichtlinie)

Digitalkompetenz und Onlinemediation

10 Stunden, Leitung: Dr. Eva Schwittek und Christian von Baumbach

Fr., 21.10. - Sa., 22.10.2022

330,00 €

Kann optional für Erwerb der Lizenz BM® genutzt werden (2.8 Ausbildungsrichtlinie)

Die Bedeutung von Emapthie, Akzeptanz und Authentizität für die Rolle des Mediators/ der Mediatorin

15 Stunden, Leitung: Frank Glowitz

Fr., 11.11. - Sa., 12.11.2022

450,00 €

-- Weitere Infos folgen --

Mediation in Organisationen

15 Stunden, Leitung: Axel Ader

Fr., 10.02. - Sa., 11.02.2023

450,00 €

Kann optional für Erwerb der Lizenz BM® genutzt werden (2.8 Ausbildungsrichtlinie)


 

Mediationssupervision

Die Anmeldung ist online direkt beim Heidelberger Institut für Mediation möglich.
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Grundlagen der Mediationssupervision

30 Stunden, Leitung: Frank Glowitz, Lis Ripke und Dagmar Lägler

Mo., 16.01. - Di., 07.02.2023

1600,00 €

Block I:             16.01.2023 8:30 - 18:30 Uhr

                         17.01.2023 8:30 - 18:30 Uhr

Block II:            06.02.2023 8:30 - 18:30 Uhr 

                                        

                        07.02.2023 8:30 - 15:00 Uhr

Ziel

Reflexion des eigenen mediatorischen Handelns bezüglich Struktur, der eigenen Rolle und des persönlichen Konfliktverhaltens sollte selbstverständlicher Bestandteil des Qualitätsmanagements jedes Mediators sein. Obwohl viele Parallelen zur Mediation bestehen, ist die Methode der Supervision eigenständig. Das Ziel der Fortbildung ist es daher, Mediatoren und Mediationsausbilder in dieser Methode zu qualifizieren. Mediationssupervision ist in verschiedenen Settings anwendbar: Im stillen Kämmerlein vor, nach oder während einer Mediation, als Reflexionsmethode in Peergruppen, als berufliche Spektrumserweiterung in der Rolle des bezahlten Supervisors bei Einzelsupervision oder für geschlossene / offenen Gruppen. Die Supervisionsmethode ist hilfreich sowohl im Ausbildungskontext, als später in Erfüllung der DIN EN ISO 9000 - 9004 zur Qualitätssicherung einer Dienstleistung.

Zielgruppe

Die Fortbildung wendet sich an reflektierte Praktiker – mit abgeschlossener Mediationsausbildung und aktiver Beschäftigung mit mediativ gelaufenen Fällen von in der Regel mindestens 5 Jahren. Die Teilnehmer sollten bereit sein, sich in diesen Fällen auch entsprechend zu zeigen und mit konkreten eigenen Fällen in der Ausbildung zu arbeiten.

 

Methodik

Die am Heidelberger Institut praktizierte Methodik des Tell – Show – Do ist Grundlage für die Supervisionsausbildung. Neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen werden Supervisionsmethoden vorgestellt und demonstriert; danach werden die Teilnehmer anhand der eigenen Fälle das Qualitätstool der Supervision anwenden und dazu die konstruktive Rückmeldung der Leiter und der Gruppe erhalten.

Inhalt des Seminars

In der Ausbildung werden zunächst die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Supervision und Mediation herausgearbeitet. 

Auch die Supervisionsfortbildung arbeitet mit den Paradigmen der Mediation: Veränderungsbereitschaft, Prozessorientierung und Ergebnisoffenheit. Für Ergebnisse sind, analog zur Mediation, vor allem die den Fall einbringenden Mediatorinnen und Mediatoren, für den Prozess ist der Supervisor (bzw. Leiter Peergruppe) verantwortlich. 

Durch Strukturierung, Rahmensetzung, Rahmenverschiebung (Reframing), Anwendung von geeigneten Gesprächs- und Gruppenmoderationstechniken führt der Supervisor durch das Verfahren. Der Nutzen der Supervision kann auch darin bestehen, allzu große emotionale Nähen und Distanzen im Fall durch die ressourcenorientierte Beschäftigung mit Lebens- und Berufsbiografie zu verstehen und wieder in Balance zu bringen. Den Mediatorinnen und Mediatoren wird es auf diese Weise ermöglicht, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten wieder auf den Konfliktfall in der Mediation anzuwenden.  

Dem Supervisionsansatz liegt ein Systemisches Verständnis zu Grunde. Demnach werden in den Fällen so wie im Handeln der Mediatorinnen nicht Defizite sondern Ressourcen und Funktionslogiken identifiziert. Methodisch bedeutet dies auf Gruppenebene die Nutzung aller Kompetenzen aus den Reihen der Supervisandinnen und Supervisanden. Ausgehend vom Grundmodell der Supervision mit Schwerpunkt auf der Erarbeitung der persönlichen Fragestellung werden für die Bearbeitung der Fragestellung entsprechend der Frage verschiedene Methoden eingeführt, wie z.B.

  • Hypothesenbildung
  • Familien-, bzw. Organisationsbrett
  • Die Arbeit mit Stellvertretern
  • Timeline
  • Videofeedback
  • Reflecting Team
  • Blitzlicht

Im Seminar wird das Supervisionsmodell des Heidelberger Instituts vorgestellt.

Besonderheiten der Gruppensupervision und Einzelsupervision sind ebenfalls Inhalt des Seminars.